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AnalytikArticleJune 30, 2024

Datengestützte Governance: Öffentliche Dienstleistungen mit gemeinsam genutzten Daten transformieren

Dieser Artikel untersucht die wachsende Bedeutung datengestützter Governance in der heutigen digitalen Gesellschaft, insbesondere im Kontext der COVID-19-Pandemie. Er erörtert die wichtigsten treibenden Kräfte hinter datengestützter Governance, darunter die Einführung von KI- und Cloud-Technologien, die Rolle von Chief Data Officers (CDOs) sowie das Gleichgewicht zwischen Datennutzung und ethischen Erwägungen. Der Artikel stellt erfolgreiche Fallbeispiele vor und bietet Strategien, mit denen Regierungen ihre datengestützten Ansätze verbessern können. Dabei betont er die Bedeutung der Pflege und Weiterentwicklung von Datentechnologien, der Entwicklung proaktiver Datenpolitiken und der Unterstützung der Rolle von CDOs.

Jaxon Avery
Jaxon Avery
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Digital fingerprint graphic overlaying blurred office setting with data and code text.

Datengestützte Governance: Öffentliche Dienstleistungen mit gemeinsam genutzten Daten transformieren

Die Rolle von Daten in staatlichen Abläufen war in der heutigen digital geprägten Gesellschaft noch nie so wichtig wie jetzt. Angesichts der beispiellosen Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie greifen Regierungsbehörden weltweit zunehmend auf gemeinsam genutzte Daten und fortschrittliche Technologien zurück, um Politikgestaltung, Entscheidungsfindung und die Bereitstellung von Dienstleistungen zu verbessern. Die Pandemie hat die Einführung datengestützter Ansätze beschleunigt und die zentrale Rolle von Chief Data Officers (CDOs) sowie den Bedarf an umfassenden Datenschutzrichtlinien hervorgehoben. Dieser Artikel untersucht die wichtigsten Trends und treibenden Kräfte hinter datengestützter Governance sowie die sich wandelnde Rolle von Technologie und Regierungsverantwortlichen bei der Nutzung des Potenzials von Daten.

Die treibenden Kräfte datengestützter Governance

Der Impuls für einen stärkeren Datenaustausch zur Verbesserung von Erkenntnissen und der Bereitstellung von Dienstleistungen wurde durch mehrere Faktoren vorangetrieben:

  • Beschleunigte Einführung von KI- und Cloud-Technologien: Regierungen setzen zunehmend künstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Technologien ein, um die wachsenden Datenmengen zu verwalten und zu analysieren. Diese Technologien ermöglichen einen effizienten Datenaustausch und die Gewinnung von Erkenntnissen.
  • Dringende Impulse durch die Pandemie: Die COVID-19-Krise verdeutlichte die Notwendigkeit aktueller Informationen und zwang Regierungen, Datensilos aufzubrechen und effektiver zusammenzuarbeiten.
  • Aufkommen von Chief Data Officers (CDOs): Viele Organisationen definieren die Rolle der CDOs neu oder erweitern sie, um datenzentrierte Praktiken behördenübergreifend zu integrieren.

Gemeinsam genutzte Daten während der Pandemie in der Praxis

Die Pandemie hat das transformative Potenzial gemeinsam genutzter Daten gezeigt. Viele Regierungsbehörden passten sich schnell an eine virtuelle Arbeitsumgebung an, was die IT-Kapazitäten zunächst stark belastete, letztlich aber eine bessere Zusammenarbeit ermöglichte. Gemeinsam genutzte Daten wurden für die wirksame Bereitstellung von Dienstleistungen und die Bewältigung pandemiebedingter Herausforderungen entscheidend. Regierungen konzentrierten sich auf Daten, um bestehende Dienstleistungen zu verbessern, neue vorherzusehen und sich mit Industrie und Wissenschaft abzustimmen.

Einführung datenzentrierter Technologien

Regierungen erzeugen durch ihre täglichen Abläufe enorme Datenmengen – von E-Mails bis hin zu Präsentationen bei Telekonferenzen. Die wachsende Datenmenge erfordert Richtlinien und Technologien, die wertvolle Erkenntnisse daraus gewinnen können. Obwohl die Einführung datenzentrierter Technologien wie KI und Cloud-Plattformen bereits begonnen hatte, beschleunigte die Pandemie diesen Trend.

Ein Beispiel ist die Einführung von Cloud-Diensten durch Rhode Island, wodurch der Bundesstaat seine Kapazität zur Bearbeitung von Anrufen zur Arbeitslosenversicherung von 75 auf 2.000 erhöhen konnte. Nationale Initiativen wie die National COVID Cohort Collaborative der National Institutes of Health der USA zeigten, wie cloudbasierter Datenaustausch und Analysen die klinische Forschung und die Reaktionen des öffentlichen Gesundheitswesens revolutionieren können.

Das Gleichgewicht zwischen Datenorientierung und ethischer Ausrichtung

Große, gemeinsam genutzte Datensätze bieten zwar erhebliche Vorteile, bergen aber auch Risiken. Die rasche Entwicklung von Apps zur Kontaktverfolgung von COVID-19 zeigte sowohl das Potenzial als auch die Gefahren einer weit verbreiteten Datennutzung. Der Schutz der Privatsphäre und die ethisch verantwortungsvolle Nutzung von Daten sind zentrale Anliegen.

Länder wie Italien, Irland und Frankreich führten strenge Maßnahmen ein, um Datenschutz und die Notwendigkeit einer wirksamen Kontaktverfolgung miteinander in Einklang zu bringen. Internationale Zusammenarbeit wurde unerlässlich: Die Länder einigten sich auf sichere Protokolle für den Datenaustausch, um umfassende Reaktionen auf die Pandemie zu gewährleisten.

Die sich wandelnde Rolle des Chief Data Officer

Die Pandemie hat die Rolle des Chief Data Officer (CDO) deutlich in den Mittelpunkt gerückt. CDOs gelten heute als wichtige Akteure bei der Integration von Daten in Staat, Wissenschaft und Privatwirtschaft. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung bewährter Verfahren für die Datennutzung und bei der Sicherstellung eines hochwertigen Datenaustauschs.

In den Vereinigten Staaten entwickelten staatliche CDOs COVID-19-Dashboards und nutzten Gesundheitsinformationsaustauschsysteme, um bessere Erkenntnisse bereitzustellen. CDOs waren außerdem maßgeblich an der Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie und an der Planung des Wiederaufbaus beteiligt.

Datentalente entwickeln und ethische Nutzung sicherstellen

Die Entwicklung der erforderlichen Kompetenzen für einen wirksamen Datenaustausch ist eine zentrale Verantwortung der CDOs. In Estland hat der CDO Datenverwalter ernannt, die Datenqualität und Datenaustausch überwachen und eng mit Datenschutz- und Informationssicherheitsbeauftragten zusammenarbeiten, um eine ethische Nutzung sicherzustellen.

Die sich wandelnde Rolle der CDOs hat ihre Bedeutung für staatliche Abläufe verdeutlicht. Umfragen zeigen, dass inzwischen mehr CDOs direkt an die oberste Führungsebene berichten und größere Teams leiten, was ihre entscheidende Rolle bei der Gestaltung von Datenpolitiken und -praktiken unterstreicht.

Ausblick: Strategien für datengestützte Governance

Um die wirksame Nutzung gemeinsam genutzter Daten sicherzustellen und die Krisenbereitschaft zu verbessern, sollten sich Regierungen auf drei zentrale Bereiche konzentrieren:

  1. Schwerpunkt auf Datentechnologien beibehalten: Die während der Pandemie aufgebauten Beziehungen und Technologien müssen aufrechterhalten werden, damit sie weiterhin Nutzen bringen und die Vorbereitung auf künftige Krisen gewährleistet ist.
  2. Proaktive Datenpolitiken entwickeln: Die kontinuierliche Weiterentwicklung von Datenschutz- und Datensicherheitsrichtlinien ist von entscheidender Bedeutung. Regierungen sollten die Zusammenarbeit zwischen CDOs, Informationssicherheitsbeauftragten und Datenschutzbeauftragten fördern, um robuste Rahmenbedingungen zu schaffen.
  3. Die Rolle der CDOs stärken: Regierungsverantwortliche sollten das Wachstum und die Weiterentwicklung der CDO-Rolle unterstützen, um den Nutzen gemeinsam genutzter Daten zu maximieren und die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen zu verbessern.

Das Once-Only-Prinzip nutzen

Das Konzept der digitalen Governance zielt darauf ab, die Interaktionen zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Regierung über ein einziges Zugangsportal und eine intuitive Informationsdarstellung zu vereinfachen. Das „Once-Only“-Prinzip (OOP), bei dem Daten von Personen nur einmal erhoben und bei Bedarf wiederverwendet werden, ist ein zentrales Element der Digitalen Dekade der Europäischen Union. Eine erfolgreiche Umsetzung des OOP kann Dienstleistungen verbessern, Kosten senken und den Datenschutz stärken.

Herausforderungen bewältigen

Trotz der klaren Vorteile stellen kulturelle Hindernisse, veraltete Systeme und gesetzgeberische Barrieren erhebliche Herausforderungen für die Einführung des OOP und anderer datenzentrierter Ansätze dar. Die Lösung dieser Probleme erfordert eine gemeinsame Anstrengung, um die Frustrationen der Menschen mit den aktuellen Systemen zu verstehen, ihnen entgegenzuwirken und sich zu sinnvollen Verbesserungen zu verpflichten.

Datengestützte Governance bietet immense Chancen, öffentliche Dienstleistungen zu verbessern, die Politikgestaltung zu optimieren und wirksamer auf Krisen zu reagieren. Indem Regierungen der Entwicklung von Datentechnologien, proaktiven Datenschutzrichtlinien und der Weiterentwicklung der Rolle von CDOs Priorität einräumen, können sie das volle Potenzial gemeinsam genutzter Daten ausschöpfen. Der Weg in eine datengestützte Zukunft mag herausfordernd sein, doch die Vorteile sind überzeugend und können zu einer effizienteren, transparenteren und reaktionsfähigeren Governance führen.

Ridiculous Engineering verpflichtet sich, Regierungen auf diesem transformativen Weg mit unserer Expertise in Datenanalyse, Softwareentwicklung und digitalen Lösungen zu unterstützen. Unser Team aus Fachleuten widmet sich der Bereitstellung modernster, zugänglicher Technologien, die den sich wandelnden Anforderungen von Regierungsverantwortlichen und Bürgerinnen und Bürgern gerecht werden.

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